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Luft / Feuerungskontrolle


Der Ausstoss von Schadstoffen durch Verkehr, Haushalte, Industrie und Landwirtschaft beeinträchtigt die Luftqualität. In der Schweiz hat sich die Situation in den letzten Jahrzehnten für die meisten Schadstoffe deutlich verbessert; die Mehrzahl der Immissionsgrenzwerte wird heute eingehalten. Nicht der Fall ist dies für Ozon (O3), Stickstoffdioxid (NO2) und Feinstaub (PM10). Bei diesen Schadstoffen werden die Immissionsgrenzwerte auch im Kanton Zug regelmässig überschritten.

Feuerungskontrolle
Die Gemeinde ist zuständig für die Feuerungskontrolle bei Öl- und Gasfeuerungen bis zu einer Feuerungswärmeleistung von 1 MW sowie Holzfeuerungen bis 70 kW. Der Anlagebetreuer muss seine Anlage jedes zweite Jahr von einem zugelassenen Feuerungskontrolleur kontrollieren lassen, dadurch soll deren schadstoffarmer und wirtschaftlicher Betrieb gewährleistet werden. Die Administration der Feuerungskontrolle hat die Gemeinde an die Geschäftsstelle Feuerungskontrolle (www.gesch-feuko.ch) delegiert. Sämtliche Feuerungsrapporte sind an die Geschäftsstelle Feuerungskontrolle zu senden.

Ausnahmebewilligungen für nicht kondensierende Heizkessel
Mit fossilen Brennstoffen betriebene Heizkessel müssen gemäss kantonaler Energieverordnung die Kondensationswärme ausnutzen. Von dieser Vorgabe darf nur abgewichen werden, wenn triftige Gründe vorliegen und die Gemeinde auf Antrag der Bauherrschaft eine Ausnahmebewilligung erteilt hat.

Feuern im Freien
Das Verbrennen von Waldabraum, Feld- und Gartenabfällen im Freien ist grundsätzlich verboten. Erlaubt sind Grill-, Lager und Brauchtumsfeuern. Bewilligungspflichtige Ausnahmen z.B. zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen und –krankheiten sind möglich. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des Kantons.

Was tun wenn es stinkt?
Die Gemeinde ist die erste Anlaufstelle für die Bevölkerung, wenn Belästigung durch Gerüche, Rauch und Staub auftreten. Für die Weiterbearbeitung ist eine möglichst klare Beschreibung der Belästigung durch die Betroffenen erforderlich. Dazu empfiehlt es sich die Ereignisse mit einem Immissionsprotokoll zu dokumentieren.

Publikationen:

Weitere Informationen / Links: