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AMI-Klinik nimmt den Betrieb auf

1998

In den neunziger Jahren wurden im Rahmen der Spitalplanung drei von vier Akutspitäler (Spital Baar, Spital Cham und die Liebfrauenklinik in Zug) geschlossen.
Dies führte vorallem im Ennetsee zur ungünstigen medizinischen Grundversorgung.
Die AMI-Klinik-Investorengruppe machte der Bürgergemeinde Cham ein Joint-Venture-Angebot.
Dieses beinhaltete u.a.
  • den Bau eines neuen Bettentraktes mit 36 Zimmern und 50 Betten
  • die Renovation des bisherigen Asyls mit der Einrichtung von vier Arztpraxen

Im Oktober 1994 wurden die entsprechenden Verträge durch den Verwaltungsrat des Klinikkonzerns und die Bürgergemeinde - Versammlung genehmigt.

Wie schon beim Bau der Milchsiederei musste es den amerikanischen Investoren schnell gehen mit dem Bau. Das neue Akutspital mit dem Ärztehaus hätte am 1. September 1996 in Betrieb gehen sollen.

Obwohl alles bereit war (Gebäude fertig erstellt, Inventar geliefert, Personal angestellt) konnte die Klinik nicht eröffnet werden, weil der Regierungsrat entschieden hatte, die AMI-Klinik nicht auf die Spitalliste zu nehmen.

Nach langwierigen Verhandlungen, Drohung des Abrisses des Neubaus durch die AMI, Einsprachen und Beschwerden bis auf Stufe Bundesrat konnte die "AndreasKlinik" am 2. März 1998 den Betrieb aufnehmen.
Dies sicher auch dank der Fusion der Liebfrauenhof AG und der Spital - und Pflegezentrum Ennetsee AG.

Neubau der AMI Klinik
Neubau der AMI Klinik (Bildnachweis: Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug, Direktion des Innern (Archiv Denkmalpflege)

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